Österreichs Privater Nachhilfe Einzelunterricht – Hausbesuche und Online Unterricht

Italienisch Nachhilfe Einzelunterricht

Italienisch Nachhilfe Einzelunterricht

Wir bieten Italienisch Nachhilfe im Einzelunterricht an – bei Ihnen Zuhause oder Online. Hausbesuche möglich in Wien, Graz, Linz, Salzburg Innsbruck. Lassen Sie sich unverbindlich und kostenlos informieren unter 0660 615 25 21

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Unsere Lehrer die ItalienischNachhilfeunterricht, Italienisch- Sprachkurse, Italienisch- Sprachunterricht in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck im Einzelunterricht anbieten, setzen sich sowohl aus Native Speakern als auch Lehrern, Studenten und Absolventen der italienischen Sprache zusammen. Bei unserem Italienisch-Privatkurs und Italienisch- Privatnachhilfeunterricht können Sie jederzeit einsteigen, ohne Berücksichtigung von Anmeldefristen. Sie können auch an Wochenenden/Feiertagen, am Tag oder am Abend lernen. Italienisch gilt an Österreichs Schulen genauso wie Spanisch oder Französisch als zweite lebende Fremdsprache und begleitet daher jeden Schüler bis zur Matura. Weiters führen wir auch Übersetzungen in Italienisch durch.

Einige Fakten zur italienischen Sprache


Italienisch ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen.
Italienisch wird von etwa 70 Millionen Menschen als Muttersprache oder zweite Muttersprache gesprochen, von denen der größte Teil in Italien lebt. Als Zweit- oder Fremdsprache sprechen es die zahlreichen Minderheiten Italiens: die deutschsprachigen Südtiroler, die Ladiner, die Slowenen in Friaul-Julisch Venetien, die Frankoprovenzalen im Aostatal und die Okzitanen im Piemont, die Friauler, die Sarden, die albanischen und griechischen Minderheiten Süditaliens, die Moliseslawen.
Italeinisch ist Amtsprache in Italien, Schweiz, San Marino und Vatikanstadt.
Zudem ist Italienisch die Amtssprache des Malteserordens.

Den Status einer regionalen Amtssprache genießt das Italienische in Slowenien und Kroatien, in den Gebieten der historischen Region Julisch Venetien. Die slowenischen Gemeinden Capodistria/Koper, Isola d’Istria/Izola und Pirano/Piran sowie die kroatische Gespanschaft Istrien sind offiziell zweisprachig.

In den ehemaligen italienischen Kolonien in Afrika, Libyen, Somalia und Eritrea, diente Italienisch neben dem Englischen als Handelssprache, hat aber seit der Entkolonialisierung stark an Bedeutung verloren: Es wird vor allem von der älteren Bevölkerung gesprochen oder zumindest verstanden. In Somalia sieht die Übergangsverfassung aus dem Jahr 2004 vor, dass Italienisch neben dem Englischen Sekundärsprache sein soll.

Viele italienischstämmige Auswanderer in aller Welt beherrschen nach wie vor Italienisch. In Buenos Aires bildete sich zeitweilig Cocoliche, eine Mischsprache mit dem Spanischen, stark heraus.

Siehe auch: Italiener#Italienische Staatsbürger weltweit und Italiener#Italienischstämmige weltweit

Italienische Wörter flossen in verschiedene Terminologien ein, z. B. in Musik, Design, Technik, Küche oder im Bankwesen.


Geschichte

Wie alle romanischen Sprachen stammt das Italienische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches blieb Latein in Europa als Amts- und Sakralsprache erhalten. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet wird. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. So entstanden in Italien und seinen Nachbarländern neue Sprachen, z. B. die Oïl-Sprachen in Nordfrankreich, die Oc-Sprachen in Südfrankreich und die Sì-Sprachen in Italien, so benannt von Dante Alighieri nach der jeweiligen Bezeichnung für „ja“.

Die Etappen der italienischen Sprache kann man kurz in folgenden Epochen zusammenfassen:

Altitaloromanisch (9.–10. Jh.): Italoromanische Texte aus verschiedenen Regionen

Altitalienisch (1275–1375): Vermehrung der alttoskanischen Dokumentation und Entstehung bedeutender literarischer Werke (bis zum Tode Boccaccios).

Altitalienisch / Neuitalienisch (1375–1525): Aufnahme diatopischer und diastratischer Innovationen ins Florentinische.

Neuitalienisch (1525–1840): Von der Kodifikation des Trecento-Florentinischen bis zu Manzonis Überarbeitung seiner Promessi sposi auf neuflorentinischer Grundlage.

Italiano del Duemila: Gegenwart und jüngere Vergangenheit.

Die ersten schriftlichen Zeugnisse des volgare (aus lateinisch vulgaris ‚zum Volke gehörig, gemein‘), also der italienischen Volkssprache als dem Ursprung des heutigen Italienischen, stammen aus dem späten 8. oder frühen 9. Jahrhundert. Das erste ist ein Rätsel, das in der Biblioteca Capitolare di Verona gefunden wurde und als Indovinello veronese (Veroneser Rätsel) bezeichnet wird:

„Se pareba boves, alba pratalia araba, albo versorio teneba et negro semen seminaba.“

[Sie] schob Rinder, bebaute weiße Felder, hielt einen weißen Pflug und säte schwarzen Samen.

[Gemeint ist die Hand]: Rinder = (tiefgehende) Gedanken, weiße Felder = Seiten, weißer Pflug = Feder, schwarzer Samen = Tinte

Die Verbreitung des volgare wurde durch praktische Notwendigkeiten begünstigt. Dokumente, die Rechtsangelegenheiten zwischen Personen betrafen, die kein Latein beherrschten, mussten verständlich abgefasst werden. So ist eines der ältesten Sprachdokumente des Italienischen das Placito cassinese aus dem 10. Jahrhundert: «Sao ko kelle terre, per kelle fini que ki contene, trenta anni le possette parte Sancti Benedicti.» (Capua, Maerz 960). Das Konzil von Tours empfahl 813, die Volkssprache statt des Lateinischen bei der Predigt zu verwenden. Ein weiterer Faktor war das Aufkommen der Städte um die Jahrtausendwende, denn die Stadtverwaltungen mussten ihre Beschlüsse in einer für alle Bürger verständlichen Form abfassen.

Jahrhundertelang existierten sowohl die italienischen Volkssprachen als auch das Lateinische, das weiterhin von den Gebildeten benutzt wurde, nebeneinander fort. Erst im 13. Jahrhundert begann eine eigenständige italienische Literatur, zunächst in Sizilien am Hof Friedrichs II. (Scuola siciliana). Schriftsteller prägten die weitere Entwicklung des Italienischen entscheidend, da sie erst einen überregionalen Standard schufen, um die Sprachdifferenzen zwischen den zahlreichen Dialekten zu überwinden. Dante Alighieri, der eine leicht veränderte Form des florentinischen Dialekts in seinen Werken verwendete, war hier besonders einflussreich. Großen Einfluss auf die italienische Sprache im 14. Jahrhundert hatten auch Francesco Petrarca und Giovanni Boccaccio, die man zusammen mit Dante als die tre corone („drei Kronen“) der italienischen Literatur bezeichnet.

Im 16. Jahrhundert wurde in der Questione della lingua über Form und Status der italienischen Sprache diskutiert, maßgeblichen Einfluss hatten hier Niccolò Machiavelli, Baldassare Castiglione und Pietro Bembo. Es setzte sich schließlich eine historisierende Form der Sprache durch, die auf das Toskanische des 13./14. Jahrhunderts zurückgeht.

Die wirkliche Vereinheitlichung, besonders der gesprochenen Sprache, erfolgte allerdings erst aufgrund der nationalen Einigung. Als italienische Einheitssprache setzte sich im 19. Jahrhundert im vereinigten Italien der „florentinische“ Dialekt durch. Zu verdanken ist dies unter anderem der zweiten Fassung des Romans I Promessi Sposi von Alessandro Manzoni. (Quelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Italienische_Sprache )

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